Samstag, 21. März 2015

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Bluhm, Mira - Hollys Manuskript

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Quelle



Verlag: BookRix
Erscheinung: Januar 2015
Seitenanzahl: 91
Genre: Jugendroman






Mays Leben ändert sich schlagartig, als ihre Eltern sich scheiden lassen und sie mit ihrer Mutter umziehen muss. Zum Abschied bekommt sie von ihrer besten Freundin ein ganz besonderes Geschenk: Einen selbstverfassten Roman. Als sie das Manuskript aufschlägt, ahnt sie nicht, wie eng die Geschichte mit ihrem eigenen Leben verwoben ist.

(Verlagstext)





»May legte das Paket neben sich auf den Boden.«







Bei „Holly Manuskript“ bin ich insgesamt mehr als zwiegespalten. 
Die Geschichte ist so völlig anders als das was ich bisher so gelesen habe. 

Jedes Kapitel ist in drei Abschnitte unterteilt. 
Im jeweils ersten Abschnitt begleiten wir das Mädchen May, das nach der Trennung ihrer Eltern umziehen muss und in einer fremden Stadt an einer grausigen Schule einen neuen Alltag meistern soll. Von ihrer besten Freundin Holly hat sie zum Abschied ein Manuskript bekommen, in dem sie immer wieder einige Seiten liest. 

Da beginnt für den Leser der Zweite Abschnitt – Ravens Geschichte. 
Man kann sagen, Ravens Leben verläuft ähnlich, wie das von May. Nur spielt es scheinbar zu einer ganz anderen Zeit, an einem seltsamen Ort und zu ganz anderen Bedingungen. Die Problematik beider Mädchen ist allerdings gleich. 

Im dritten Abschnitt treffen die beiden Mädchen aufeinander, diskutieren ihre Probleme und stehen sich mit Rat und Tat zur Seite. Wenn ich das richtig verstanden habe, spielt sich dieser Abschnitt in Mays Fantasie ab. 

Dieser Aufbau und die Idee zur Geschichte ist einzigartig, erfrischend anders und hat mir wirklich gut gefallen. Allerdings kommt jetzt mein persönliches großes „ABER“. Denn wie man sich vielleicht denken kann, findet man auf rund 90 Seiten nicht viel Platz eine solche Geschichte mit Tiefe und den nötigen Emotionen zu schmücken. 
Alles in allem kratz die Story nur an der Oberfläche und handelt Mays Probleme systematisch ab bis sie sich mit ihrer neuen Situation zurecht gefunden hat. 
Auch wenn der Kern der Geschichte mehr als gelungen zum Ausdruck gebracht wurde, hat das Ganze wesentlich mehr Potenzial als gut 90 Seiten rüber bringen können. Ich bin mir sicher, dass man daraus locker einen mehrere hundert Seiten langen Roman schreiben könnte, der einen völlig von den Socken haut.






Eine grandiose Grundidee mit so viel Potential, die mehr als überzeugend ist. Nur leider für mich persönlich viel zu oberflächlich. Ich hätte mi da so sehr etwas Gefühl und Dreidimensionalität gewünscht.  







Kommentare:

  1. Erst wollte ich dieses Buch auf meine WuLi packen. Doch dann habe ich gesehen, das es eine Kurzgeschichte ist. Definitiv nicht meins. Schade.

    LG Andrea

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    1. Mir war es auch zu kurz Andrea. Da hätte man soooo viel draus machen können.

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